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Fahrtausfälle auf Buslinien der REVG

Rhein-Erft-Kreis – Bis zum 31.12.2018 ist die Regionalverkehr Köln GmbH (RVK) von der REVG Rhein-Erft-Verkehrsgesellschaft mbH als alleiniges Unternehmen zur Erbringung der Fahrleistungen im Rhein-Erft-Kreis beauftragt. Die derzeit auftretenden Fahrtausfälle hat daher das Unternehmen RVK und ihr für die Sicherheit und zuverlässigen Verkehre zuständige Verkehrs- und Betriebsleiter zu verantworten.

Die Geschäftsführung der REVG hat die RVK bereits mehrfach und sehr deutlich auf die Einhaltung der vertraglichen Verpflichtung bis zum Jahresende hingewiesen, jedoch ohne für den Fahrgast spürbaren Erfolg.

Folgende Maßnahmen hat die REVG selbst umgesetzt, um Nutzer (Fahrgäste) und Besteller (Kommunen und Schulträger) die Situation zu erklären und Mobilität weiterhin zu ermöglichen:

  • Schriftliche Information an die Bezirksregierung, Aufgabenträger und Schulträger,
  • offensiver Umgang mit der Ausfallsituation gegenüber Öffentlichkeit,
  • Informationen über Ausfälle an Fahrgäste werden täglich aktuell auf der REVG-Homepage (www.revg.de) angezeigt,
  • über die VRS-Auskunft (www.vrsinfo.de) werden die ausfallenden Fahrten nicht mehr beauskunftet und somit dem Fahrgast nicht mehr angeboten,
  • Information über die Mobilitätsgarantie bzw. Erstattungsmöglichkeiten an den Haltestellen (per Aushang) und auf der REVG-Homepage,
  • weiterhin kulante Erstattung von Anträgen auf NRW-Mobilitätsgarantie, Taxikosten oder Auslagen,
  • Verstärkung des Personals im Beschwerdemanagement,
  • Beschaffung einer Software zur Beschwerdebearbeitung, um Beschwerden und Erstattungsvorgänge systematisch und fristgerecht abarbeiten zu können,
  • Verlängerung der Öffnungszeiten des FahrgastCenters Frechen auf nunmehr 7:00 Uhr bis 19:00 Uhr an Wochentagen und 9:30 Uhr bis 14:00 Uhr an Samstagen,
  • die vorgezogene Einstellung von vier Fahrpersonalen zum
    1. Oktober, die seit 8. Oktober im Linienverkehr auf angemieteten Fahrzeugen der Fa. Langen eingesetzt werden, um Ausfälle teilweise aufzufangen.

Hierbei handelt es sich um Verkehrsleistungen, die eigentlich durch einen Subunternehmer der RVK erbracht werden müssten.

Die bereits zum 15.11.2018 eingestellten rd. 40 Fahrerinnen und Fahrer durchlaufen derzeit intensive Strecken- und Tarifschulungen bei der REVG. Aufgrund der weiterhin bestehenden Problematik zieht die REVG bereits in Erwägung, eigenes Personal vor dem 31.12.2018 auf RVK-Linien einzusetzen. Dies jedoch nur unter der Voraussetzung, dass die Fahrer/-innen die Schulungen beschleunigt erfolgreich absolvieren konnten.

Weitere Informationen zum Thema Fahrtausfälle finden Sie hier.

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