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REVG aktuell

Einheitliche AST-Nummer der REVG nimmt am 1.Juli den Betrieb auf

Zum 1.Juli 2010 geht die Dispositionszentrale der REVG Rhein-Erft-Verkehrsgesellschaft mbH für den Anruf-Sammel-Taxi-Verkehr (AST) in Betrieb. Unter der einheitlichen Ruf-Nummer 01804 - 151515 (20 Cent aus dem Festnetz, bis zu 42 Cent aus Mobilfunknetzen) ist der AST-Verkehr dann in den Städten Bed-burg, Bergheim, Elsdorf, Erftstadt, Frechen, Kerpen, Pulheim und Wesseling erreichbar.

Die REVG bedient sich der Taxibus-Zentrale der Regionalverkehr Köln GmbH (RVK) in Kall/Eifel. Dort disponiert die RVK mit ihren acht Mitarbeitern bereits heute die AST-Verkehre im Rhein-Sieg-Kreis, im Oberbergischen Kreis, im Kreis Euskirchen sowie in den Städten Köln, Bonn und Neuss. Ab 1. Juli 2010 gehört auch der Rhein-Erft-Kreis dazu, so dass - mit Ausnahme der AST-Verkehre in Hürth und Brühl - die AST-Verkehre im gesamten VRS verbundweit einheitlich abgewickelt werden.

Für den Kunden bedeutet das: Die Fahrpläne und die Fahrpreise bleiben unverändert. Die Buchung ändert sich jedoch: Statt wie bisher direkt beim AST-Unternehmer anzurufen, ruft der Kunde nun die kostenpflichtige Ruf-Nummer der Dispositionszentrale an.

Dort erfolgt die Buchung immer nach dem gleichen Schema. Der Kunde durchläuft bei seinem Anruf eine festgelegte Eingabemaske, bei der die zur Fahrtabwicklung notwendigen Daten erfasst werden. Die Buchung dauert weniger als 60 Sekunden und kann annähernd rund um die Uhr - auch als Dauerbuchung - vorgenommen werden. Ziel ist es, die immer wiederkehrenden Missverständnisse zu reduzieren und so die Qualität des AST-Verkehrs deutlich zu verbessern.

Auch für die Kommunen ergeben sich aus der Umstellung Vorteile: Durch erweiterte Überprüfungsmöglichkeiten sollen vor allem Leerfahrten reduziert werden, durch den gestärkten Sammel-Effekt und das optimierte Routing werden finanzielle Einsparungen für die Kommunen erwartet.

Vor der Inbetriebnahme waren umfangreiche Arbeiten in der Sys-temprogrammierung, der Korridorbildung, bei der Einrichtung der Kommunikationsdienste sowie im Bereich Marketing erforderlich. Nachdem die durchgeführten Tests viel versprechend verlaufen sind, konnten auch die im Auftrag der REVG eingesetzten Taxi-Vertragspartner einbezogen werden.

Eine funktionierende Dispositionszentrale für den AST-Verkehr ist nicht zum Nulltarif zu haben. Sie kostet etwa viermal so viel wie die bisherige AST-Verwaltung. Die REVG geht aber davon aus, dass die Mehrkosten für die AST-Dispositionszentrale deutlich geringer sind als das, was an AST-Fahrleistungen eingespart werden kann. Nur so wird es uns gelingen, den AST-Verkehr ohne Einschrän-kungen zu erhalten und obendrein einen Beitrag zur Verbesserung der kommunalen Finanzsituation zu leisten.

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